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Artikelaktionen

Willkommen auf www.rechtswirklichkeit.de

Nachwuchswissenschaftler/innen aller Disziplinen, die sich in ihren Forschungen mit Recht beschäftigen, finden oft kein Forum, in dem sie sich über ihre Forschungsinteressen austauschen können. Der Berliner Arbeitskreis Rechtswirklichkeit (BAR) ermöglicht eine fächerübergreifende Diskussion.

Wir verstehen Rechtssoziologie bzw. Forschung zu Recht und Gesellschaft in einem weiten, disziplinenübergreifenden Sinn. Dies ist das BAR-Portal. Willkommen!

Call for Papers: 4. Tagung für Wissenschaftler/innen in der disziplinenübergreifenden Rechtsforschung, 11.-12. Oktober 2013, HU Berlin

Wir laden ein, zur 4. Tagung für (Nachwuchs-)Wissenschaftler/innen in der disziplinenübergreifenden Rechtsforschung Themenvorschläge einzureichen.

Die Konferenz bringt deutschsprachige und internationale Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen unterschiedlicher Disziplinen mit dem Ziel zusammen, ihre Ergebnisse, Methoden und Perspektiven der empirischen oder theoretischen Rechtsforschung zu präsentieren und zu diskutieren. Aktuelles Forumsthema: Recht und Krise

Call for Panels and Papers: Wien, 1-3. Sept. 2011: Der Kampf ums Recht: Akteure und Interessen im Blick der interdisziplinären Rechtsforschung

Der Kongress ist die Fortsetzung der ersten Tagung in Luzern „Wie wirkt Recht?“ 2008, bei der in 44 Sessions über 170 Vorträge gehalten wurden. Thema des Wiener Kongresses ist „Der Kampf ums Recht: Akteure und Interessen im Blick der interdisziplinären Rechtsforschung“. Sie finden den Call for Papers auf der folgenden Webseite: http://www.rechtssoziologie.info/wien2011

Der BAR ist Mitveranstalter der Konferenz und ist mit mehreren Mitgliedern im Programmkomitee vertreten.

Florentina Harbo

Florentina HarboWir trauern um unsere Kollegin Florentina Harbo, die am 30. Januar nach schwerer Krankheit in Oslo verstarb.

Florentina war lange Jahre aktives Mitglied des Arbeitskreises in Berlin und hat die Aktivitäten des BAR auch von Norwegen aus weiter verfolgt. Wir erinnern sie als fröhliche und engagierte Kollegin und kompetente Wissenschaftlerin. Sie hat unter anderem zur EU zwischen Bundesstaat und Staatenunion geforscht und konnte sich und andere für die Forschung zu Recht und gesellschaftlicher Wirklichkeit begeistern. Florentina hinterlässt ihren Eheman Tor-Inge und einen kleinen Sohn. Wir sind in Gedanken bei Ihnen.

Im Namen des Berliner Arbeitskreis Rechtswirklichkeit
Judith Dick, Christian Boulanger, Julika Rosenstock

Weil leider noch viele Menschen an Florentinas Krankheit leiden, nehmen ihre Angehörigen und wir an, dass es in ihrem Sinne wäre, diese Menschen zu unterstützen. Wenn auch Sie einen Beitrag für den Kampf gegen die Leukämie leisten möchten, finanziell oder durch eine Knochenmarkspende, können sie dies bei der Deutschen Knochenmarkspenderdatei tun.

 

Rechtsforschung als disziplinenübergreifende Herausforderung

Dritte Tagung für Wissenschaftler/innen in der disziplinenübergreifenden Rechtsforschung, 17./18. September 2010, Evangelische Fachhochschule Berlin, Forumsthema: „Recht sozial. Disziplinenübergreifende Perspektiven auf soziale Sicherung“.

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Publikationen zur Luzerner Tagung 2008

Zum Kongresses der deutschsprachigen Rechtssoziologie-Vereinigungen in Luzern im September 2008  sind die folgenden Publikationen erschienen:

 

BAR-Vortragsreihe an der Humboldt-Universität

 

Der BAR veranstaltet eine Vortragsreihe an der Humboldt-Universität zu Berlin, zu der wir im Wechsel bekannte Wissenschaftler/innen und Praktiker sowie Nachwuchswissenschaftler/innen einladen, um mit ihnen Themen aus dem Bereich "Recht und Gesellschaft" zu diskutieren. 

Ab April 2009 werden Vorträge im Rahmen der Werkstattgespräche "Recht und Gesellschaft" in Zusammenarbeit mit dem Insitut für Recht und Gesellschaft an der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität durchgeführt.

Die Vorträge sind öffentlich und richten sich an alle Interessierten innerhalb und außerhalb der Universität. Sie sind herzlich eingeladen!

 

Kongress der deutschsprachigen Rechtssoziologie-Vereinigungen am 4.-6. September 2008, Universität Luzern, Schweiz

 

Thema des vom Berliner Arbeitskreis Rechtswirklichkeit mitorganisierten Kongresses ist das Verhältnis der inter- oder transdisziplinären Rechtsforschung zu ihrem Gegenstand Recht sowie zwischen dem Recht und den übrigen „faits sociaux“. Wie stellt sich die Rechtsforschung zu ihrem Gegenstand Recht: Sieht sie ihre Rolle in der indifferenten Analyse des sozialen Phänomens „Recht“ und verzichtet sie damit auf einen Veränderungsanspruch? Stellt sich die Rechtsforschung primär in den Dienst einer Gesellschafts- oder Kulturwissenschaft? Oder zielt sie darauf, vermittels ihrer Befunde in die Rechtsgestaltung einzugreifen und so zum Wandel des eigenen Gegenstandes, des wirksamen Rechts, beizutragen?

Willkommen sind Beiträge aus allen Feldern der empirischen und/oder theoretischen Rechtsforschung. Wissenchaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Rechtswissenschaften, der Soziologie und Politologie, der Anthropologie und Geschichtswissenschaft sowie der Gesellschafts- und Kulturwissenschaften allgemein sind eingeladen, auf dem Kongress ihre aktuellen Forschungen vorzustellen und das eigene Verhältnis zum Gegenstand Recht im Sinn des Kongressthemas zu reflektieren und zu begründen. Besonders willkommen sind auch Beiträge aus den Reihen des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Das Ziel des Kongresses ist neben der inhaltlichen Auseinandersetzung auch die verbesserte Vernetzung der deutschsprachigen Forschung im Feld von „Recht und Gesellschaft“.

 

Internationale Konferenz "Law and Society in the 21st Century", Humboldt-Universität zu Berlin, 25.-28. Juli 2007

 

Vom 25. bis zum 28. Juli 2007 ist die Humboldt-Universität zu Berlin Gastgeberin der internationalen und interdisziplinären Konferenz zu „Recht und Gesellschaft“ (Law and Society / Socio-legal Studies). Die Konferenz wird von der amerikanischen Law and Society Association (LSA) zusammen mit dem Research Committee on Sociology of Law (RCSL) der International Sociological Association (ISA) und Partnerorganisationen aus Deutschland, Großbritannien und Japan ausgerichtet. Sie ist sowohl quantitativ (ca. 2500 Teilnehmende) als auch wissenschaftlich die mit weitem Abstand bedeutendste Konferenz auf ihrem Gebiet.

Die Konferenz richtet sich an alle, die sich in Forschung, Lehre und Praxis in disziplinenübergreifender Weise mit „Recht“ als gesellschaftlichem Phänomen befassen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind ebenso wie wissenschaftlich interessierte Personen aus so verschiedenen Disziplinen wie Sozial- und Politikwissenschaften, Rechts- und Verwaltungswissenschaften, Kriminologie, Anthropologie und Ethnologie, Ökonomie, Geschichte, Psychologie, Philosophie, Kultur-, Literatur- und Sprachwissenschaften oder Geschlechterstudien eingeladen, ihre Forschungen einem internationalen Publikum vorzustellen und zu diskutieren.

 

Neue Juristische Wochenschrift - Editorial Heft 29/2007: Krise der Rechtssoziologie in Deutschland

Von Professor Dr. Thomas Raiser, Berlin

Der Berliner Rechtssoziologe Prof. Dr. Thomas Raiser hat aus Anlass der LSA/RCSL-Konferenz ein Editorial in der NJW veröffentlicht.

Die Rechtssoziologie ist die eigentliche Wissenschaft vom Recht, im Gegensatz zur dogmatischen Jurisprudenz, die nur eine handwerkliche Fertigkeit für die Juristen darstellt. So lautet die prägende Kennzeichnung der Disziplin durch Eugen Ehrlich in seinem Grundlagenwerk von 1913. Der Soziologe Emile Durkheim machte sich zur Aufgabe, das Recht als „fait social“, als soziale Tatsache, zu erforschen. Max Weber forderte die Wertfreiheit sozialwissenschaftlicher Forschung als ein zentrales methodisches Postulat. Zusammen haben diese drei großen Theoretiker zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Fundamente der Disziplin gelegt und ihre internationale Strahlkraft begründet. ... [Download des Editorials]

Ein ausführlicher Beitrag von Thomas Raiser erschien in der Frankfurter Rundschau

vom 24. Juli 2007.

 

 

Zeitschrift für Rechtssoziologie 27 (2006): Forum Rechtsforschung als disziplinübergreifende Herausforderung

Im Band 27 (2/2006) der Zeitschrift für Rechtssoziologie sind im Forum "Rechtsforschung als disziplinübergreifende Herausforderung" ausgewählte Beiträge der gleichnamigen Tagung in Halle 2005 veröffentlicht. Verantwortlich von Seiten des Berliner Arbeitskreises Rechtswirklichkeit (BAR) war Alexander Klose.

Artikelaktionen

 

Kartographie der deutschsprachigen ‚Recht und Gesellschaft’-Forschung – „Mapping the German Socio-legal Field”, Berlin, Humboldt-Universität, 6-7. Oktober 2006

 

Die interdisziplinäre Landkarte der deutschsprachigen „Recht und Gesellschaft“ –Forschung weist noch viele weiße Flecken auf. Der Workshop zielt darauf, kollaborativ die Konturen der Landschaft zu skizzieren und wichtige Orientierungspunkte darin zu bestimmen. Eingeladen sind alle, die sich mit eigenen Forschungen den Risiken wenig befahrener Wege zwischen den Disziplinen aussetzen, und interessiert sind, gemeinsam den Plan neu zu zeichnen.

 

Wikipedia-Eintrag Rechtssoziologie

 

Der BAR ruft alle Interessierten dazu auf, sich an der Überarbeitung des Wikipedia-Eintrags zur Rechtssoziologie zu beteiligen. Der bisherige Text war leider sehr überarbeitungsbedürftig. Wir haben daher einen neuen eingestellt und hoffen nun darauf, dass sich dieser durch Ihre Mithilfe verbessert und verfeinert! Literatur und Links zum Themenbereich sind ebenso willkommen!

 

Rechtsforschung als disziplinübergreifende Herausforderung

Zweite Tagung für Nachwuchswissenschaftler/innen, 25.-26.11. 2005, Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung, Halle/Saale

veranstaltet vom Berliner Arbeitskreis Rechtswirklichkeit (BAR), der Projektgruppe Rechtspluralismus des Max Planck Institut für ethnologische Forschung, der Sektion Rechtssoziologie der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, der Vereinigung für Rechtssoziologie e.V., der Juristischen Fakultät der Universität Halle-Wittenberg, Lehrstühle Prof. Dr. Armin Höland und Prof. Dr. Kai-D. Bussmann und dem Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Geschlechterstudien Prof. Dr. Susanne Baer, LLM., Humboldt-Universität Berlin.

Die Tagung wurde vom Bundesministerium der Justiz (BMJ) und der Fritz-Thyssen-Stiftung gefördert.

 

Dokumentation der Konferenz von 2003

Informationen zur Konferenz in Halle 2003 sind hier zu finden, einschließlich des Konferenzprogramms (mit den Abstracts) und der Proceedings als PDF.

BAR - Veranstaltungen

Wir treffen uns immer am ersten oder zweiten Montag des Monats an der Humboldt-Universität. Die aktuellen Veranstaltungen werden immer links im Kasten "Termine" und als Übersicht im Kalender angezeigt. Weitere Termine und archivierte Veranstaltungen finden sich hier. Wenn Sie gerne Ihr Forschungsvorhaben vorstellen möchten, schreiben Sie uns unter info(at)rechtswirklichkeit.de.

Mitmachen!

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