Michelle Cottier/ Michael Wrase: Geschlecht, »Rasse« und Klasse in Gerichtsverfahren
Bericht über ein Forschungsseminar zur empirischen Rechtssoziologie
Hier finden Sie den Bericht über ein Forschungsseminar zur empirischen
Rechtssoziologie, das im Sommersemester 2006 an der
Humboldt-Universität stattfand. Das Paper wurde auf einer Veranstaltung
der Rechtssoziologie auf dem Soziologiekongress 2006 in Kassel
präsentiert und wird im Kongressband (CD-Rom) veröffentlicht.
"Einleitung
Im Folgenden soll ein Seminar vorgestellt werden, das wir im vergangenen Sommersemester an der Juristischen Fakultät und am Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien der Humboldt Universität Berlin durchgeführt haben. Die Veranstaltung wurde als Seminar in empirischer Rechtssoziologie angekündigt, mit dem Fokus auf »Geschlecht, ›Rasse‹ und Klasse im rechtlichen Verfahren«.
Dass wir auf einer Veranstaltung der Sektion Rechtssoziologie mit dem Titel »Gesellschaft und Recht - aktuelle Forschung« über eine Lehrveranstaltung berichten, hat zum einen damit zu tun, dass wir in dem Seminar – ganz im Humboldtschen Sinn – das forschende Lernen als Unterrichtsmethode eingesetzt haben. Zum anderen denken wir, dass die vermehrte Weiterentwicklung und öffentliche Darstellung von in Form und Interdisziplinarität innovativen Lehrmethoden eine Strategie bilden könnte, um die Verankerung der Rechtssoziologie in der deutschsprachigen universitären Landschaft voran zu bringen. Als Vorbild könnten in dieser Hinsicht die transdisziplinär organisierten Gender Studies dienen (Baer 2005). Orientierung kann aber auch der im angelsächsischen Raum stärker als hierzulande betriebene Austausch über Fragen der rechtssoziologischen Lehre geben, so z.B. anlässlich der jährlichen Meetings der amerikanischen Law & Society Association. ..."
Das vollständige Paper können Sie als pdf-Datei downloaden.
Die Materialien etc. zum Seminar finden Sie hier.
"Einleitung
Im Folgenden soll ein Seminar vorgestellt werden, das wir im vergangenen Sommersemester an der Juristischen Fakultät und am Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien der Humboldt Universität Berlin durchgeführt haben. Die Veranstaltung wurde als Seminar in empirischer Rechtssoziologie angekündigt, mit dem Fokus auf »Geschlecht, ›Rasse‹ und Klasse im rechtlichen Verfahren«.
Dass wir auf einer Veranstaltung der Sektion Rechtssoziologie mit dem Titel »Gesellschaft und Recht - aktuelle Forschung« über eine Lehrveranstaltung berichten, hat zum einen damit zu tun, dass wir in dem Seminar – ganz im Humboldtschen Sinn – das forschende Lernen als Unterrichtsmethode eingesetzt haben. Zum anderen denken wir, dass die vermehrte Weiterentwicklung und öffentliche Darstellung von in Form und Interdisziplinarität innovativen Lehrmethoden eine Strategie bilden könnte, um die Verankerung der Rechtssoziologie in der deutschsprachigen universitären Landschaft voran zu bringen. Als Vorbild könnten in dieser Hinsicht die transdisziplinär organisierten Gender Studies dienen (Baer 2005). Orientierung kann aber auch der im angelsächsischen Raum stärker als hierzulande betriebene Austausch über Fragen der rechtssoziologischen Lehre geben, so z.B. anlässlich der jährlichen Meetings der amerikanischen Law & Society Association. ..."
Das vollständige Paper können Sie als pdf-Datei downloaden.
Die Materialien etc. zum Seminar finden Sie hier.